27.09.2026
Das Vokalensemble Penta Vocalis wurde 2024 gegründet. Die Mitglieder – Clara Brandscherdt, Konstantin Pöppl, Daniel Rist, Kassian Brandscherdt und Richard Wensel – sind aktive Schüler und Sänger der Regensburger Domspatzen und leben unabhängig von dieser Institution ihre Leidenschaft für Vokalkammermusik aus.
Das Ensemble etablierte sich rasch regional und durfte mehrfach auch überregional auftreten, unter anderem in der Basilika St. Jakob Straubing und im Kupfersaal Leipzig. Wertvolle künstlerische Impulse erhielten die Sänger von Markus Zapp (Singerpur), Mitgliedern des Ensembles Amarcord sowie von Stephen Connolly, ehemaliger Bass der King’s Singers.
Darüber hinaus machten die Sänger Begegnungen mit Persönlichkeiten wie Simon Carrington, José Carreras und Herbert Grönemeyer.
Mit großer musikalischer Neugier und Begeisterung setzt sich das Ensemble zum Ziel, sein Repertoire stetig zu erweitern und neue künstlerische Wege zu beschreiten.
PAX – Aus Hoffnung und Leid wächst Frieden
Mit dem Programm „Pax“ richtet das Ensemble den Blick auf eine der zentralen Fragen unserer Zeit: Was bedeutet Frieden – und ist er überhaupt erreichbar?
In drei Blöcken – Hoffnung, Leid und Frieden – entsteht ein musikalischer Weg, der nicht beschönigt, sondern bewusst durch Spannungen führt. Neben historischen Werken und zeitgenössischen Kompositionen erklingen auch Uraufführungen, die das Thema in die Gegenwart hinein verlängern.
Das Programm versteht sich dabei nicht als Antwort, sondern als Annäherung: als Versuch, durch Musik einen Raum zu öffnen, in dem Frieden zumindest gedacht – und vielleicht für einen Augenblick erlebt werden kann.
Hoffnung
Te lucis ante terminum — Thomas Tallis (1505–1585)
Domine ad adjuvandum me — Gottfried A. Homilius (1714–1785)
Be still my Soul — Jean Sibelius (1865–1957)
Herr, auf dich traue ich — Heinrich Schütz (1585–1672)
Ave Maris Stella — Edvard Grieg (1843–1907)
Leid
Even from the depth — William Byrd (ca. 1540–1623)
Abide with me — William Henry Monk (1823–1889)
Agnus Dei — Max Reger (1873–1916)
Too much I once lamented — Thomas Tomkins (1572–1656)
Shenandoah — Kassian Brandscherdt (*2009)
Frieden
Verleih uns Frieden gnädiglich — Joh. Sebastian Bach (1685–1750)
Verleih uns Frieden gnädiglich — Heinrich Schütz (1585–1672)
Hush no more — Henry Purcell (1659–1695)
Friedenslied — Michael Haydn (1737–1806)
Aftonen — Hugo Alfvén (1872–1960)
Peace — Kassian Brandscherdt, Uraufführung